Bach n’more Jazz im Kontrapunkt 2019

Dienstag, 3. September 2019, 17.30 Uhr
Mittwoch, 4. September 2019, 17.30 Uhr
Dienstag, 10. September 2019, 17.30 Uhr
im Fraumünster Kreuzgang / im Fraumünster

Eintritt CHF 20

Den diesjährigen Zyklus eröffnet das Schweizer
Georges Burki Collective
Georges Burki, Violine
Raetus Flisch, Bass
Tony Renold, Schlagzeug
mit Improvisationen über verschiedene Themen von
J.S. Bach bis zu Caesar Francks Danse Macabre.

Als Einleitung spielt Jörg Ulrich Busch an der Fraumünster-Orgel das Ricercare in c-Moll aus dem Musikalischen Opfer von J.S. Bach, über welches das Trio anschliessend improvisiert. Im dritten Konzert beendet das Trio den Zyklus mit Eigenkompositionen und Jazz-Standards, die den Brückenbau zur klassischen Musik und Harmonik besonders deutlich verkörpern.

Der Geiger und Kurator der Konzertreihe, Georges Burki, hat jeweils die Originalthemen mit Akkorden unterlegt («harmonisiert») und arrangiert. Während der Bass im Stil eines modernen Basso Continuo agiert und das Schlagzeug die jeweiligen Grooves beiträgt, improvisiert die Violine vorerst in erkennbarer Anlehnung an die Originalmelodien, danach immer freier und jazziger. Auch Bass und Schlagzeug haben ihre improvisatorischen Momente, in denen die Geige ihrerseits den originalen Akkordrahmen setzen kann.

Im zweiten Konzert spielt das seit über einem Jahrzehnt erfolgreiche Kölner Duo “Kreuzüber Bach”. Der Cellist und Organist Gunther Tiedemann sowie der Saxophonist Michael Villmow improvisieren über die zweite Cello-Suite von Johann Sebastian Bach. Dabei geht es den beiden Musikern nicht um “swingende” Bach-Themen, sondern um den assoziativen und spielerischen Umgang mit dem Material, wobei es zu strukturell sehr dichten, aber auch zu augenzwinkernden Momenten kommt. Die beiden Künstler werden das einzigartige räumliche Ambiente des Fraumünsters speziell zur Geltung bringen, indem sie eingangs in der Kirche unter Einbezug der Orgel spielen und danach improvisierend in den Kreuzgang hinüber gehen.